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Zink: ein "Must-Have" für jeden! Kleiner Aufwand, phänomenale Wirkung!

Zink gehört zu den absoluten „No-Brainer“, wenn es um meine Top 3 Nährstoffe geht. Zink ist neben dem Magnesium und Vitamin D3 (+K2) mein absoluter Liebling und für mich unverzichtbar, wenn es um eine gesunde Versorgung für mein Wohlbefinden und eine effiziente Prävention geht.


Bereits in anderen Beiträgen geschrieben, als auch mittlerweile allseits bekannt, sind Mineralstoffe und Spurenelemente essenziell (lebensnotwendig) für unseren Körper und müssen über die Nahrung aufgenommen werden, da er sie nicht selbst herstellen kann. Problem der heutigen Zeit ist jedoch, dass unsere Nahrung in den seltensten Fällen – auch bei einer sehr gesunden Ernährungsweise - den wirklichen Bedarf mehr abdecken kann. Zu ausgelaugt sind unsere Böden durch Kunstdünger und Maximierung der Erträge. Hinzu kommen die massenhaft industriell verarbeiteten Lebensmittel, mit denen wir uns heutzutage versorgen. Auf die damit einhergehenden gesundheitsschädigenden Substanzen, die oftmals beigefügt sind, gehe ich an dieser Stelle bewusst nicht ein, da es den Rahmen sprengen würde und es ja heute um mein heißgeliebtes Zink gehen soll.


Genauso wie meine anderen beiden Top 2, zeichnet sich Zink dadurch aus, dass es an einer immens großen Anzahl an Körperprozessen beteiligt und wie auch Magnesium und B-Vitamine absolut unterschätzt ist!


Zink ist in allen Organen sowie in den Erythrozyten (rote Blutkörperchen) und Leukozyten (weiße Blutkörperchen) enthalten und dort vor allem Bestandteil von Enzymen. Mehr als 200 Enzyme sind heute von der Wissenschaft als abhängig von Zink bestätigt: kein anderer Mikronährstoff hat eine größere Bedeutung für die Enzymbildung. Enzyme sind Eiweißkörper, ohne die viele wichtige Reaktionen im Körper sehr langsam oder erst gar nicht ablaufen würden. Sie werden auch für den Transport wichtiger Nährstoffe im Körper sowie für die Bildung von Gewebe und Knochen gebraucht. Würde man in einem Biochemie-Lehrbuch nachlesen, an welchen Stellen unseres Stoffwechsels diese Enzyme — und damit auch Zink — wirklich notwendig sind, würde man schnell verstehen, wie wichtig eine ausreichende Zinkzufuhr ist.


Knochen, Haut, Haare, Nägel sowie die Geschlechtsorgane weisen besonders hohe Zinkgehalte auf. Heute weiß man, dass Zinkmangel bei Männern und Frauen zu reduzierter Fruchtbarkeit führen kann. Auch kommt es häufiger zu Missbildungen und Komplikationen während der Schwangerschaft. Bemerkenswert ist die Bedeutung des Zinks für die männlichen Geschlechtsorgane. Die Hoden und die Samenflüssigkeit enthalten mit die höchste Zinkkonzentration im menschlichen Körper. Bei einem niedrigen Zinkspiegel kann auch die Dichte der Spermien reduziert sein. Unser Körper ist auf Zink also nachweislich angewiesen, ein Mangel fördert die Entstehung von Krankheiten.


Die Feststellung, dass kein Mineral oder Spurenelement den Mangel an einem anderen Mineral ausgleichen kann — zumindest nicht über einen längeren Zeitraum — gilt in ganz besonders hohem Maße für Zink.


Aus welchen Quellen aber beziehen wir Zink?


In der Nahrung sind die wichtigsten Quellen für Zink:

  • Fleisch - Dunkles Fleisch (Rind) hat einen höheren Zinkgehalt als helles Fleisch (Huhn)

  • Fisch

  • Milchprodukte

  • Eier

  • Schalentiere

  • Getreide

In Obst und Gemüse ist der Zinkgehalt leider sehr niedrig. Bei Getreide ist der Zinkgehalt in erster Linie vom Ausmahlungsgrad abhängig, da Zink vorwiegend in den Randschichten angereichert ist. So enthalt Vollkorngetreide zwar relativ viel Zink, aber gleichzeitig auch Inhaltsstoffe (Phytinsäure), mit denen Zink Komplexe bildet und dadurch für den menschlichen Körper nicht mehr so gut verfügbar ist. Durch die Sauerteigführung bei der Brotherstellung vermindert sich der Gehalt an Phytinsäure, so dass hierzulande auch bei vegetarischer Ernährung eine ausreichende Zinkversorgung möglich ist. Die im mittleren Osten üblichen Fladenbrote, die nicht aus Sauerteig hergestellt werden, macht man für das relativ häufige Auftreten von Zinkmangel in diesem Gebiet mitverantwortlich.


Lass uns hier aber ehrlich sein. Den täglichen Bedarf mit unserer heutigen Ernährung zu decken, ist fast unmöglich.


Neben der eingeschränkten Zufuhr von Zink über die Nahrung, gibt es Zeitabschnitte im Leben oder bestimmte Krankheiten, bei denen ein erhöhter Zinkbedarf besteht.


Was sind Ursachen von Mangelzuständen oder einem erhöhten Bedarf?

Eine erhöhte Gefahr von Mangelzuständen bzw. ein entsprechend erhöhter Bedarf kann viele Gründe haben, hier jedoch die häufigsten aufgelistet:


  • Schnelles Wachstum: Kindheit und Adoleszenz, Schwangerschaft und Stillzeit

  • Vegetarische und teilvegetarische Ernährung

  • Chronisches Fasten zur Gewichtreduktion

  • Verdauungsstörungen (Pankreasinsuffizienz, entzündliche Darmerkrankungen, Durchfall)

  • Starker Alkoholkonsum

  • Diabetes, Leber- und Nierenleiden

  • Chronische Infektionen oder entzündliche Erkrankungen (wie rheumatische Arthritis)

  • Gewebezerstörungen (Operationen, Verbrennungen, Herzinfarkt etc.)

  • Krebs


Was hat eine Mangelzustand für Folgen?

Die sind unfassbar vielfältig und lassen sich daher schwer spezifisch nennen. Folgende Auflistung stellt jedoch die Bekanntesten und m.M. nach Relevantesten dar:

  • Geschwächte Immunreaktion mit Infektionsanfälligkeit

  • Verminderte Entgiftung und antioxidative Prozesse

  • Verminderte Resistenz gegen Umweltgifte und Strahlung (z.B. Schwermetallbelastung)

  • Dermatitis

  • Akne

  • Verzögerte Wundheilung

  • Haarausfall

  • Fingernägel (weiße Flecken)

  • Verminderte Geruchs- und Geschmacksempfindung

  • Wachstumsstörungen und –verzögerungen

  • Späte Pubertät

  • Depression

  • Reizbarkeit

  • Konzentrationsstörungen

  • Lernschwächen

  • Hyperaktivität

  • Magersucht

  • Unfruchtbarkeit (Ovulationsstörungen + verminderte Spermienbildung)


Zink ist für den menschlichen Körper von größter Bedeutung. Um sich eine Vorstellung davon machen zu können muss man nur einen Blick in das Standardwerk der orthomolekularen Therapie „Nutriologische Medizin” von Werbach werfen, das Material über Zink neben den bereits oben genannten bei folgenden Indikationen vorlegt: Alkoholismus, Anorexia nervosa, Aphthen, Arrhythmien, Atherosklerose, Katarakt, Chrohnische Erkrankung, Colitis ulcerosa, Demenz, Diabetes mellitus, Entzündungen, Epilepsie, Erkrankungen in der Schwangerschaft, Herpes simplex, hoher Blutdruck, Immundepression, Infektion, Krebs, Lernstörungen, Müdigkeit, organisches Hirnsyndrom, pri- märchronische Polyarthritis, Prostatahypertrophie, Psoriasis, Schizophrenie, Tinnitus, Ulkus (duodeni und ventriculi), Ulkus cruris und Zahnfleischerkrankungen.


Wir leiden heute schneller an einem Mineralstoff- und Spurenelement-Mangel als einem Vitamin-Mangel. Unsere modernen Lebensumstände — bestimmt durch Umweltgifte, Autoabgase, Formaldehyd, radioaktive Strahlung, Stressbelastung — entziehen unserem Körper hohe Mengen lebenswichtiger Substanzen oder wandeln sie sogar in Schadstoffe um.

Bei dieser Anzahl an bereits heute bekannten Störfaktoren auf eine nicht ausreichende Zinkversorgung erstaunt es nicht, dass Zinkmangelzustände in der Praxis häufig beobachtet und gemessen werden können. Für ein besseres Verständnis soll auf die Wirkungsweise von Zink bei den einzelnen Erkrankungen eingegangen werden.


Neben einer Schwächung der körpereigenen Abwehrkräfte führt Zinkmangel auch wie oben erwähnt zu einer Schwächung des Wachstums und der Widerstandsfähigkeit von Haut, Schleimhaut, Haaren und Nägeln. Spröde Fingernägel, stumpfes Haar und entzündlich veränderte Haut (vor allem Akne), Pickel, Pusteln oder auch erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Sonnenstrahlung können die Folge sein.


Bei anhaltendem Zinkmangel stellen sich Hautschäden, gestörte Wundheilung sowie massiver Haarausfall ein. Auch die verzögerte Wundheilung bei Diabetikern kann mit einem Zinkmangel in Verbindung gebracht werden. Große Wundflächen, wie sie z.B. bei Verbrennungen auftreten, sind Ursache für einen erhöhten Zinkverlust. Der Prozess der Wundheilung ist mit einer erhöhten Zellteilung und verstärkten Proteinsynthese verbunden. Zink fördert durch seinen Einfluss auf die Zellteilung sehr stark den Wundheilungsprozess. Man sollte daher gerade nach Operationen auf eine ausreichende Zinkversorgung des Körpers achten.


Was ist eine optimale Dosierung?

Die o.g. Informationen machen deutlich, dass Zink für viele körperliche Prozesse eine entscheidende Funktion einnimmt — und welch schwerwiegende Folgen ein Mangel haben kann! Da unsere Nahrung Zink nicht mehr in ausreichender Menge zur Verfügung stellt ist es ohne Zweifel empfehlenswert, Zink als Nahrungsergänzungsmittel zuzuführen. Selbst der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit herausgegebene aktuelle Ernährungsbericht über die Ernährungssituation in Deutschland macht deutlich, dass das Spurenelement Zink zu den Nahrungsbestandteilen gehört, bei dem mit üblicher Ernährungsweise das Risiko einer Unterversorgung mit am höchsten ist.


Aus orthomolekularer Sicht werden täglich 15–50 mg Zink empfohlen. Zum Ausgleich von Mangelzuständen und im Krankheitsfall sind höhere Dosierungen angezeigt. Ich persönlich nehme jeden Tag 50mg zu mir und fühle mich damit pudelwohl!


Was also tun bei einem Mangel?

Eine Behandlung von einem Mangel ist neben einer ausgewogenen Ernährung, am einfachsten zu lösen über eine tägliche Supplementierung (Einnahme von Nahrungsergänzungen) von einem hochwertigen Zink-Präparat. Hierbei empfiehlt sich wie so oft, auf hochwertige Präparate zu setzen (ohne Konservierungsstoffe, ohne Füllstoffe, bioverfügbare Formen, Bio-Qualität, hohe bzw. angemessene Dosierungen)

Ich persönlich liebe die flüssige Form (Zinksulfat), auch wenn sie geschmacklich sehr gewöhnungsbedürftig ist. Um dieses „Geschmackserlebnis“ zu umgehen, gebe ich die Dosierung einfach in einen Fruchtsaft, wodurch die Einnahme meiner Meinung nach sehr einfach und pragmatisch ist.


Kleiner Tipp: An die Dosierung vorsichtig rantasten, denn empfindliche Mägen können durchaus „nervös“ auf Zink reagieren, wenn es auf nüchternen Magen eingenommen wird, was ich empfehlen würde. Das hat i.d. R. auch nichts mit einer Unverträglichkeit zu tun.


Ist eine Überdosierung möglich?

Im Unterschied zu den sehr häufigen Mangelzuständen werden Zink-Überdosierungen sehr selten beobachtet. Erst bei Dosierungen von über 150 mg Zink pro Tag kann der Stoffwechsel anderer Mineralstoffe, besonders Eisen, Kupfer und Mangan, gestört werden. Das liegt daran, dass verschiedene Metalle mit ähnlichen Eigenschaften sich im Körper gegenseitig verdrängen und beeinflussen können.


Besonders gute Erfahrung habe ich außerdem mit der Zink-Schock-Therapie von Anthony Williams gemacht. Fühle ich mich seitens Immunsystem akut oder leicht angegriffen, dann ist diese Anwendung mein heiliger Gral:

  • Spritze Dir eine ¼ Pipette flüssiges Zink (Zinksulfat) in ein Glas, ca. 150ml gefüllt mit frischem O-Saft und trinke das Glas. Lasse jedoch die Flüssigkeit jeweils kurz (bis zu einer Minute) in den Rachen einwirken, bevor Du es herunterschluckst

  • 3 Stunden später wiederholst du diesen Vorgang

  • Wiederhole dies alle drei wachen Stunden für zwei Tage


PS: Anthony empfiehlt eigentlich 2 Tropfen pur zu nehmen, aber das finde ich geschmacklich verdammt anspruchsvoll. Daher nehme ich das zink mit dem O-Saft ein.

Was ist also am Ende das Fazit?

  • Zink ist für unfassbar viele positive Dinge bezüglich unserer Gesundheit verantwortlich und eine Mangel unbedingt zu vermeiden

  • Die Wichtigkeit von Zink, ist wie auch bei Magnesium und B-Vitaminen absolut unterschätzt

  • Der Aufwand und auch Integration der Supplementierung oder einer ausgeglichenen Ernährung ist verhältnismäßig einfach und i.m.A. sehr günstig – die Wirkung jedoch phänomenal

  • Eine Überdosierung ist fast unmöglich und da wir fast immer Bedingungen für einen erhöhten Bedarf vorliegen haben, sollte man hier nicht zu zögerlich sein


Von Herz zu Herz,

Daniela



Disclaimer – Aus rechtlichen Gründen muss ich darauf hinweisen, dass ich weder Medizinerin noch Heilpraktikerin bin. Alle von mir auf awakenyourselfnow getroffenen Aussagen über Wirkungsweisen und Eigenschaften der einzelnen Mittel und Rezepte ergeben sich aus meinen persönlichen Erfahrungen bei ihrer Ver- und Anwendung. Sie dienen der Information und stellen in keiner Weise Heilversprechen dar. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass weder Linderung von Problemen oder gar Krankheiten garantiert oder versprochen werden. Die Inhalte können keine persönliche Beratung, eine Untersuchung oder Diagnose durch einen Arzt oder Therapeuten ersetzen und du solltest meine Information auch nicht dazu nutzen, Eigendiagnosen zu stellen oder dich selbst zu therapieren! In anderen Worten, wenn du meine Infos und Rezepte nachmachst, tust du das auf eigene Verantwortung.

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