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Zirbeldrüse – vielleicht das spannendste und mystischste Organ das wir haben?

Die Zirbeldrüse ist das wohl mystischste und faszinierendste Organ des Menschen. So erscheint die winzig kleine endokrine Drüse, geformt wie ein Kieferzapfen, im ersten Moment weit weniger bedeutungsvoll, als sie tatsächlich ist. Jedoch wird sie bereits seit Jahrtausenden von verschiedensten Kulturen (Babyloniern, Ägyptern, Buddhismus, Griechen, Tibetern) rund um die Welt verehrt und auch zahlreiche wissenschaftliche Experten erkennen immer mehr ihre außergewöhnliche und immer noch nicht voll verstanden Bedeutung für unsere körperliche, geistige und spirituelle Gesundheit an. Die in der Mitte unseres Gehirns sitzende Zirbeldrüse ist außerordentlich wichtig für unsere körperliche, geistige und spirituelle Gesundheit. Sie wird daher auch von vielen Kulturen, Experten und diversen okkulten Organisationen das dritte Auge genannt oder in Verbindung mit dem Auge des Horus gebracht. Tatsächlich ist eine optische Ähnlichkeit zu erkennen, soweit man das möchte.


Sie steuert die innere Uhr (zirkadianen Rhythmus), reguliert den Schlaf (Melatonin und Serotonin Steuerung), erhöht unsere Intuition und hat enorme Auswirkungen auf unsere Psyche. Lässt die Zirbeldrüse in ihrer Funktion nach, setzt außerdem der physische und psychische Alterungsprozess ein. Man sagt allgemein hin, dass sie das Tor zu einer neuen und höheren Bewusstseinsebene der Menschheit ist und sie im direkten Zusammenhang mit Phänomenen wie Hellsehen, Telepathie, Fernwahrnehmung und Heilung steht. Wissenschaftler bestätigten, dass die Zirbeldrüse einen Stoff namens Dimethyltryptamin (DMT) produzieren kann. Diese Substanz verleiht halluzinogenen Pflanzen wie Psychotria viridis ihre berauschende Wirkung. DMT ermöglicht unserem Gehirn, neuartige Gedankenstrukturen und Empfindungen zu kreieren.

Es führt zu einer ausgeprägten Veränderung des visuellen Erlebens. Dr. Rick Strassman, Autor des Buches DMT, The Spirit Molecule, ist der Überzeugung, dass die Zirbeldrüse diese halluzinogene Substanz sowohl während mystisch-spiritueller Rituale ausschüttet als auch bei der Geburt, Nahtod oder Tod, sexueller Ekstase, außerordentlichen körperlichen Belastungen sowie in unseren Tiefschlafphasen.


Sitz und Aussehen der Zirbeldrüse

Die Zirbeldrüse befindet sich im Zentrum des Gehirns und ist Teil des Zwischenhirns, genauer des Epithalamus. Ihre Form ähnelt die eines Pinienzapfens.


Serotonin und Melatonin

Tagsüber produziert die Zirbeldrüse das Tageshormon Serotonin. Serotonin ist als das Glückshormon bekannt, denn es hat eine entspannende und stark stimmungsaufhellende Wirkung. Melatonin ist das Hormon, das den Wach-Schlaf-Rhythmus steuert. Bei beiden Hormonen handelt es sich um so genannte Neurotransmitter. Das sind körpereigene Botenstoffe, die als Verbindungsstellen in allen Nervenzellen des Körpers fungieren und von dort aus den elektrischen Impulsen weiterleiten. Wenn es dunkel wird und das Licht schwindet, regt das die Zirbeldrüse an und sie fängt an, das Hormon Melatonin zu produzieren. Melatonin lässt uns dann müde werden und entspannt werden. Es lässt uns träumen und hilft dem Köper sich zu regenerieren. Es ist ein Antioxidant und daher extrem wichtig gegen frei Radikale. Laut einigen Experten, soll uns Melatonin auch vor E-Smok und W-LAN Strahlung schützen.

Empfängt die Zirbeldrüse Lichtsignale (unter 550NM; auch bei geschlossenen Augen möglich) über die Netzhaut, die dann über den Sehnerv in den Nucleus suprachiasmaticus im Hypothalamus gelangen und von dort weiter zum Rückenmark verlaufen, wird die Melantoninproduktion sofort gestoppt.

Melatonin hat eine weit gefächerte Wirkung auf die Funktion vieler Organe, deren Aktivität entsprechend gesteuert wird. Über den Neurotransmitter werden beispielsweise die Nierenfunktion, Herzfrequenz, Blutdruck, Körpertemperatur und viele andere Organaktivitäten gesteuert, was einen unmittelbaren Einfluss auf unser Immunsystem hat. Melatonin regt bei der Frau die Ausschüttung von FSH (follikelstimulierendes Hormon) und LH (luteinisierendes Hormon) an. Dieses Hormon ist am Tag-Nacht-Rhythmus, an depressiven Verstimmungen, der Entwicklung von sexueller Reife und vielem mehr beteiligt.

Beide Hormone fördern die Reifung der Eier in den Ovarien und beim Mann fördern die Hormone Spermienproduktion und Spermienreifung in den Hoden. Die Hormonproduktion erreicht nachts – etwa zwischen zwei und drei Uhr – einen Höhepunkt und fällt dann wieder rapide ab. Störungen in der Nacht sollten daher bestmöglich vermieden werden.




Licht ist nicht gleich Licht

Bei der Lichteinstrahlung ist es entscheidend, welches Lichtspektrum auf unseren Sehnerv trifft. Erst ab der Abwesenheit von einem Lichtspektrum unter 550 NM , fängt die Zirbeldrüse nämlich erst an zu arbeiten. Daher ist blaues Licht auch so ungesund bzw. nicht förderlich am Abend. Leider basieren heute nahezu alle technischen Geräte (TV, Handy, Lampen, Bildschirme etc.) auf dem blauen Licht und sollten daher optimalerweise reduziert, in einem entsprechenden Nachtmodus oder lediglich mit einer Blaulichtfilterbrille genutzt werden.



Regeneration von Zellschäden in der Nacht

Melatonin ist jedoch nicht nur für einen geruhsamen Schlaf von immenser Bedeutung, denn es verfügt zusätzlich über ein außergewöhnlich starkes antioxidatives Potential, wodurch Zellschäden wirksam reduziert werden. Studien zufolge soll es als Antioxidans eine vielfach größere Wirkung zeigen als beispielsweise das zu Therapiezwecken häufig verwendete synthetische Antioxidans DMSO. DMSO ist aufgrund seiner antioxidativen Wirkung als besonders wirkungsvolles Mittel zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung bekannt. Dieser Fakt dürfte dann auch auf das Melatonin zutreffen.



Die Wirkung von Strahlung und Magnetfelder auf die Zirbeldrüse

Bereits im Jahre 1992 machte ein US-amerikanisches Forscherteam eine aufsehenerregende Entdeckung: Magnetit Kristalle im menschlichen Gehirn, insbesondere in der Zirbeldrüse. Diese magnetischen Kristalle, die man übrigens auch im Herzen findet, funktionieren im Gehirn wie kleine Antennen und reagieren auf die geringsten Schwankungen in elektrischen und magnetischen Feldern. So also auch auf jegliche Art von elektrischer Strahlung oder das Magnetfeld der Erde (Schumann-Frequenz). Die Schumann-Frequenz ist eine Resonanzfrequenz des elektromagnetischen Feldes der Erde. Sie ist sozusagen ein Schwingungsmuster, mit dem die Erde pulsiert und sie soll bei 7,83 Hz konstant sein. Man sagt der Schumann Frequenz nach, dass sie gleichzeitig beruhigend und gleichzeitig energetisierend auf das Gehirn wirken soll, auch wenn das erst einmal widersprüchlich klingt. Professor Kirschvink fand eine große Menge dieser Magnetit Kristalle oder Antennen im menschlichen Gehirn: Pro Gramm Hirnmasse etwa fünf Millionen Magnetit-Kristalle.



Die Zirbeldrüse und der Alterungsprozess

Es ist sehr interessant, dass mit steigender Abnahme der Zirbeldrüsen-Tätigkeit auch automatisch der Melatoninspiegel sinkt, was einen unmittelbaren Bezug auf den Alterungsprozess darstellt. Durch die Abnahme des Melatoninspiegels wird der Alterungsprozess beschleunigt und die Anfälligkeit für Erkrankungen jeder Art steigt an. Wissenschaftler haben in einem Experiment dargestellt, dass durch eine jüngere Zirbeldrüse der Alterungsprozess nahezu zurückdrehbar ist. Hierfür haben sie alten Mäusen die Zirbeldrüse entnommen und in jüngere Mäuse eingesetzt (keine Ahnung wie sie das gemacht haben!) Die älteren Mäuse die nach Schätzungen eigentlich noch maximal 100 Tage zu leben gehabt hätte, sind letztlich jedoch noch 400 Tage alt geworden und umgekehrt. Heißt die jüngeren Mäuse, die eigentlich hätten noch viel länger leben müssen, sind deutlich früher gestorben. Mittlerweile vermuten Wissenschaftler daher, dass ein reduzierter Melatoninspiegel mit Alzheimer in Verbindung steht. Einige Untersuchungen zeigten bereits positive Ergebnisse bei der Behandlung von Alzheimer durch die Wiederherstellung des zirkadianen Rhythmusses mittels einer Lichttherapie und der Einnahme von Melatonin. Einige Menschen berichteten, dass sie durch die Einnahme von Melatonin auch ein gesteigertes Empathieempfinden hatten – was sich sehr positiv auf persönliche Beziehungen auswirkte.



Beeinträchtigung und Entwicklung der Zirbeldrüse

Früher war die Zirbeldrüse voraussichtlich größer (ca. 3cm) auf 0,3 cm (ca. die Größe eines Reiskorns) geschrumpft. Sie ist quasi verkümmert. Wir nutzen sie nicht und haben diverse Faktoren, die negativ auf sie einwirken. Gründe hierfür sind vielfach. Allen voran unser unnatürlicher Lebensrhythmus, aber auch unsere Lebensumgebung:

  • Synthetisches Fluorid (nicht zu verwechseln mit natürlichem Fluorid!) ist der größte Fein der Zirbeldrüse (enthalten in Salz, Zahnpasta, Zahnbehandlungen, Mineralwässern etc.) es sammelt sich in ihrem Gewebe und lässt sie schließlich verhärten

  • Künstliches Licht, insbesondere alles im Bereich XXX sowie in der Nacht vermeiden. Bereits ein kurzer Moment mit Licht innerhalb des oben genannten Spektrums, stoppt die Melatoninbildung sofort!

  • Schlagrhythmen entgegen des natürlichen Tag- und Nachtrhythmus

  • Mangelndes Sonnenlicht

  • Toxinen haben gravierende Auswirkungen auf die Aktivität der Zirbeldrüse – sie beginnt zu verkalken

  • Strahlungsfelder (Mobilfunkantennen, Mobilfunkgeräte, Stromleitungen, WLAN), insbesondere in der Nacht bzw. Schlafzimmer dringend vermeiden

  • Störungen in der Hormonsteuerung

  • Schwermetallbelastungen (Quecksilber etc.)

  • Übermäßiger Zucker-, Koffein-, Tabak- oder Alkoholgenuss

Um die Zirbeldrüse in ihrer Funktion zu unterstützen und sie wieder zu aktivieren, ist es unumgänglich, die genannten Gefahren weitestgehend zu meiden.



Maßnahmen zur Stärkung der Zirbeldrüse

  • Meide konsequent synthetische Fluoride

  • Entgifte Deinen Körper, indem Du eine Mineralerde mit einer starken Bindefähigkeit für Toxine (Bentonit, Zeolith etc.) einnimmst

  • Ergänzend Spirulina und Chlorella zur Ausleitung von Schwermetallen einsetzen

  • Entlaste Deine Leber mit Präparaten wie Mariendistel, Löwenzahnwurzel, Curcuperin, und Bitterstoffen wie Bitterstern o.ä. oder durch eine Darmreinigung

  • Trinke täglich 2 bis 2,5 Liter gutes Quellwasser, damit ein großer Teil der gelösten Toxine auch über die Nieren ausgeschieden werden kann

  • Gehe möglichst täglich für 15 Minuten in die Sonne - ohne Sonnenbrille

  • Vermeiden ab der natürlichen Abenddämmerung Blaulicht (z.B. Blaulichtfilterbrille, Nightmode bei Mobiltelefonen, Verwendung von Halogenlampen statt LEDs etc.)

  • Wenn Du meditierst: Atme während der Meditation tief und bewusst und konzentriere Dich dabei auf den Bereich Deiner Stirn, der zwischen beiden Augen liegt und binde so Dein drittes Auge in den Prozess ein

  • Trainiere so oft Du kannst oder sogar täglich Deine visuelle Vorstellungkraft (hier hat Dieter Broers tolle Anleitungen und Vorträge)

  • Sei kreativ oder fördere Deinen Flowzustand


Unter Berücksichtigung all diese Zusammenhänge und dem Wissen, dass alte Kulturen sowie auch nahezu alle spirituellen Traditionen die Aktivierung der Zirbeldrüse mit der Öffnung des dritten Auges sowie der Entwicklung oder Reaktivierung von Intuition, Einsicht und Weisheit gleichsetzen, verleitet mich zu der Aussage, dass die Zirbeldrüse das spannendste Organ und vielleicht sogar unser Tor in die feinstoffliche Welt und die Schnittstelle zu unserer Seele sein könnte.


Was ist Dein Fazit? Lass es mich gerne über die Kommentare wissen.


Von Herz zu Herz, Daniela















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