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Das Magnesium - der immer noch unterschätzte Alleskönner

Jeder kennt und jeder weiß es: Magnesium ist ein wichtiges Mineral. Aber glaubt mir, dieser kompetente Stoff ist mehr als das, er ist wirklich was ganz Besonderes und nach wie vor in seiner Relevanz absolut unterschätzt! Wer bereits meinen Post über Vitamin B und Zink gelesen hat, wird vielleicht denken, dass sagt sie bei jedem Wirkstoff, aber das stimmt so nicht ganz. Ich sage das nur bei meinen 3 Top Lieblingen: Magnesium, Vitamin B und Zink.

Lasst uns daher zusammen rausfinden, wie dieser Alleskönner eigentlich zu seiner Bewunderung meinerseits gekommen ist.

Magnesium gilt als einer der wertvollsten und essenziellsten Mineralstoffe in unserer Zeit und für unsere Gesundheit.

Magnesium wird als lebensnotwendig und somit als essenziell eingestuft. Da Magnesium nicht vom Körper selbst hergestellt werden kann, muss die Aufnahme über die Nahrung erfolgen.

Magnesium ist von enorm großer Bedeutung bei unzähligen Prozessen in unserem Körper, ganz besonders jedoch im Zell- und Energiestoffwechsel, unserem Nervensystem, dem Herz-Kreislaufsystem, den Knochen und der Muskulatur. Bereits ein leichter Mangel kann hier sofort spürbare Einschnitte für das Wohlbefinden und Ursache diverser Funktionsstörungen im Körper bedeuten und sollte daher unbedingt vermieden werden.

Experten sprechen von einem latenten chronischen Magnesiummangel in den Industrienationen, sprich auch in Deutschland, der vor allem für werdende Mütter, Sportler und Diabetiker Folgen haben kann.

Das Vorhandensein von Magnesium in unserem Organismus beeinflusst die Arbeit von mehr als 300!!! verschiedenen Enzymen. Schon allein diese Aussage bringt es für mich auf den Punkt, warum Magnesium mit fast allen Gesundheitsaspekten in engem Zusammenhang steht und man sich das nicht oft genug vor Augen führen kann.

Leider ist seit vielen Jahren die Magnesium-Konzentration in unserer Nahrung rückläufig und durch Waschen und Kochen verringern wir weiter den Magnesiumgehalt vieler, selbst magnesiumreichen, Lebensmittel. Hinzu kommt, dass durch zahlreiche Pestizide und Umweltgifte, das wenige Magnesium, das im Körper ankommt, für die Entgiftung verbraucht wird. Zu hoher Konsum von Alkohol, Kaffee, Zucker und Proteinen können ebenfalls verantwortlich für reduzierte Magnesiumwerte im Körper sein.


Woran erkenne ich einen Mangel?

Sehr weit verbreitete und bekannt sind folgende Symptome bei Magnesiummangel:

  • Herzklopfen,

  • Wadenkrämpfe und nervöse Muskeln


Jedoch gibt es noch mehr Anzeichen, die durchaus weniger bekannt sind.

  • Waden- und Muskelkrämpfe

  • Unruhe und Nervosität

  • Bluthochdruck

  • Konzentrationsschwäche

  • Kopfschmerzen und Migräne

  • Herzrasen

  • Krämpfe der Herzmuskulatur

  • Herzrhythmusstörungen

  • Magen- und Darmprobleme (z.B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Krämpfe)

  • Schwindel

  • Schlafstörungen

  • Vorzeitige Wehen in der Schwangerschaft

  • Brüchige Fingernägel, kariöse Zähne


Wann wird Magnesium empfohlen?

  • Krämpfen und Verspannungen

  • Diabetes mellitus

  • Bluthochdruck

  • Schwangerschaft und Stillzeit

  • Vermehrte Magnesiumausscheidung durch Entwässerungs- oder Abführmittel

  • Stress

  • Schilddrüsenerkrankungen

  • Diäten und einseitige, magnesiumarme Ernährung

  • Sportlichen Aktivitäten

  • Migräne

  • Depressionen

  • Einnahme bestimmter Medikamente wie Kontrazeptiva

  • Wachstumsphase bei Jugendlichen

  • Präventiv gegen Thrombose, Herzinfarkt, Nierensteine und einen zu hohen Cholesterinspiegel


Für wen ist Magnesium besonders wichtig?

  • Schwangere und stillende Frauen

  • Kinder und Jugendliche

  • Menschen über 60

  • Sportler

  • Diabetiker

  • Menschen, die aufgrund von Medikamenten, Alkohol oder Stress einen erhöhten Magnesiumbedarf haben

  • Personen mit einer Magnesiumaufnahmestörung oder Magnesiumunterversorgung

  • Migräne- und Kopfschmerzpatienten


Aus welchen Quellen aber beziehen wir Magnesium?


Magnesium findet sich in der Natur praktisch in allen Lebensmitteln, sogar in Wasser. Dabei variiert der Gehalt in den einzelnen Lebensmitteln jedoch stark. Besonders reichlich ist Magnesium in allen Vollkornprodukten, dunkler Schokolade, Nüssen, Samen, Bohnen, Erbsen und grünem Blattgemüsen zu finden. Auch Fleisch, Fisch und Milchprodukte sind Magnesiumlieferanten. Es kommt in zahlreichen Mineralen sowie im Blattgrün der Pflanzen vor.

Magnesiumgehalt (in mg) pro 100g von gängigen Lebensmitteln:

  • Seetang – 760

  • Kürbiskerne – 532

  • Weizenkleie – 490

  • Weizenkeim – 336

  • Mandeln – 270

  • Cashewnüsse – 267

  • Melasse – 258

  • Bierhefe – 231

  • Buchweizen – 229

  • Paranüsse – 225

  • Lappentang – 220

  • Haselnüsse – 184

  • Erdnüsse – 175

  • Hirse – 162

  • Weizenkorn – 160

  • Pecannüsse – 142

  • Walnüsse – 131

  • Bananen – 130

  • Roggen - 115


Wie hoch ist der Tagesbedarf?

Die offiziell empfohlene Menge (RDA) für Magnesium sind rund 400mg elementares Magnesium. Allerdings benötigen bereits genannte Gruppen mehr. Eine ausreichende Versorgung erweist sich manchmal als schwierig. Denn wer isst schon 3-9 Bananen am Tag? 😉

Was Magnesium betrifft, kann keine exakte Dosis für eine bestimmte Person empfohlen werden. Wie viel Magnesium Du einnehmen solltest, wird durch Deine Beschwerden und Deine Reaktion auf Magnesium bestimmt.

Achtung: Wenn Du mehr als die tägliche Dosis einnehmen, kann das Magnesium den Darm überfordern und eine abführende Wirkung haben.


Bioverfügbarkeit, Arten und Anwendung

Magnesium kommt in Nahrungsmitteln nur gebunden vor, wobei die organischen Verbindungen deutlich besser vom Körper aufgenommen werden können. Wer hier tiefer einsteigen will, insbesondere auch auf die verschiedenen Arten und optimierten Anwendungsgebiete, findet hier eine gute Quelle: Die besten Magnesiumpräparate: So wird ein Mangel behoben (zentrum-der-gesundheit.de)

Alle hier aufgeführten 3 Sorten, sind gut über diverse Bezugsquellen beschaffbar, bioverfügbar und verdauungsfreundlich und wie ich so schön sage, ein „No-Brainer“ bei dem man nichts verkehrt machen kann:

  • Magnesiumcitrat (Magnesium gebunden an Citrat, dem Salz der Zitronensäure)

  • Magnesiumcarbonat (Magnesium gebunden an Carbonat, dem Salz der Kohlensäure)

  • Magnesiumbisglycinat bzw. Magnesiumchelat (Magnesium gebunden mit Glycin, einer Aminosäure)


Was ist also am Ende das Fazit?

  • Magnesium ist an nahezu allen Vorgängen in Deinem Körper direkt oder indirekt beteiligt – unterschätze daher nicht das Potential dieses Alleskönners!

  • Magnesium ist ebenso wie B-Vitamine und Zink ein absolutes „Must-Have“ für jedermann, der ein langes und anhaltendes Wohlbefinden anstrebt und gehört daher täglich optimiert

  • Solltest Du Dich für eine Supplementierung entschließen, achte bei einer Supplementierung unbedingt auf die verschiedenen Arten bzw. auf die Bioverfügbarkeit und natürlich die Qualität. Das Zeug aus der Drogerie oder dem Supermarkt ist da i.m.A. der falsche Ansatz


Ich hoffe ich konnte Euch mit der Einleitung und mit der Auflistung der Fakten gut vermitteln, warum ich mit diesem Mineralstoff so "in love" bin und es jedem unbedingt an´s Herz lege, sich mal konstruktiv mit seinem Magnesiumhaushalt auseinanderzusetzen.


Von Herz zu Herz,

Daniela


Disclaimer – Aus rechtlichen Gründen muss ich darauf hinweisen, dass ich weder Medizinerin noch Heilpraktikerin bin. Alle von mir auf awakenyourselfnow getroffenen Aussagen über Wirkungsweisen und Eigenschaften der einzelnen Mittel und Rezepte ergeben sich aus meinen persönlichen Erfahrungen bei ihrer Ver- und Anwendung. Sie dienen der Information und stellen in keiner Weise Heilversprechen dar. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass weder Linderung von Problemen oder gar Krankheiten garantiert oder versprochen werden. Die Inhalte können keine persönliche Beratung, eine Untersuchung oder Diagnose durch einen Arzt oder Therapeuten ersetzen und du solltest meine Information auch nicht dazu nutzen, Eigendiagnosen zu stellen oder dich selbst zu therapieren! In anderen Worten, wenn du meine Infos und Rezepte nachmachst, tust du das auf eigene Verantwortung.

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